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Rudolf Budja Galerie
Press Release
Asian Contemporary Art
2008-07-12
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Werktitel und -details zu den Pressebildern
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Ling Jian:Bitter Sweet
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Yue Minjun: I am Chinese
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Zheng Delong: Ghost
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Yoshitomo Nara: Yellow in Blue
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He Sen_Cigar...
He Sen: Cigarette and Whisky
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Liu Ye: The end of baroque
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Mr.: shippin-chin
RUDOLF BUDJA GALERIE zeigt in Kooperation mit Olyvia Oriental London in der diesjährigen Festspielausstellung von 27. Juli bis 31. August 2008 eine spektakuläre Verkaufsausstellung ganz im Zeichen der zeitgenössischen asiatischen Kunst.
Mehr als 20 Künstler vorrangig aus China und Japan, wirken an dieser Schau mit, einige sind schon jetzt absolute Superstars, andere gehören zu den sogenannten „Asian Emerging Artists“, jenen asiatischen Künstlern, denen von Experten großes Entwicklungspotenzial in den nächsten Jahren zugestanden wird. Sehr häufig befassen sich vor allem chinesische Künstler in ihren Arbeiten mit den kulturellen Gegensätzen zwischen der westlichen Welt und China, mit den stattfindenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen in ihrem Land sowie mit der Aufarbeitung der Geschichte Chinas und der Zusammenführung von Geschichte und Gegenwart. Eben diese Themen sind auch ein Schwerpunkt der Ausstellung in Salzburg.

LING JIAN ist bekannt für seine gewagten Portraits chinesischer Frauen: Ling verwandelt die kommunistische Frau in eine Schönheit mit Sex Appeal und konterkariert ihre ursprüngliche Identität als bescheidenes, unauffälliges Mädchen. Dadurch kreiert Ling seine eigene „kommunistische Schwester“ und kritisiert damit die jahrzehntelange kulturelle und politische Manipulation der kommunistischen Führer Chinas.

YUE MINJUN ging als einer der führenden Künstler aus den Studentendemonstrationen von 1989 hervor, die den sogenannten „Zynischen Realismus“ begründet haben. Mit seinen Selbstportraits, die ihn mit eingefrorenem Lächeln zeigen, wurde Yue Minjun selbst zur chinesischen Ikone. Seit 2007 ist Yue Minjun der teuerste chinesische Künstler. Er platziert seine lachenden Gesichter, die gleichzeitig überschäumend und abgestumpft wirken, in verschiedenen Kulissen und zwingt den Betrachter, den größeren sozialen Zusammenhang in seinen Bildern zu hinterfragen.

HE SEN kombiniert in seinen „Women’s Portraits“ bezaubernde Mädchen mit den korrupten Kräften der westlichen Kultur (Whisky Flaschen, Diamanten und Zigarretten). Damit stellt He Sen die Ohnmacht der chinesischen Jugend in ihrer Konfrontation mit der westlichen Konsumgesellschaft dar, die ihre traditionellen Werte hinwegschwemmt.

ZENG FANZHI begann Mitte der 90er Jahre mit seiner berühmten Serie „Masks“, die einen ästhetischen Wendepunkt in seiner Karriere begründen sollte. Alle Figuren in dieser Serie sind gut gekleidete Stadtbewohner, die weiße Masken tragen, die mit dem Gesicht verschmelzen. Dadurch erhalten die Figuren auffällige, gespenstische Kräfte und bedrohliche Visagen, als ob sie Opfer ihrer eigenen Rollen wären. Zeng Fanzhi: „Jeder wollte gut aussehen, jeder sah aber auch ein bisschen unecht aus.“ Seit 1999 widmet sich Zeng verstärkt der Portraitmalerei.

OUYANG CHUN geht aus einer neuen Generation chinesischer Maler hervor, die sich stark an Cartoons und Popkultur als Quelle ihrer Inspiration orientieren. Einfach in Anordnung und Farbschema verwendet Ouyang Chun Bilder, die das Banale und die Kitsch-Elemente unserer oberflächlichen Kultur hervorheben. Ouyang meidet das Formale und begibt sich auf die Suche nach höherer körperlicher und emotionaler Klarheit. Seine Vision ist geprägt von der dualen Existenz von extremem Optimismus und extremem Pessimismus inmitten der zeitgenössischen Kultur.

YOSHITOMO NARAs Geschöpfe in seinen Gemälden wirken auf den ersten Blick zu harmlos, um Schaden anzurichten, in Wirklichkeit sind seine Figuren aber alles andere als unschuldig. Selbst mitten im Spiel erscheinen diese Kleinkinder unglücklich. Nara pocht auf jene Unbeholfenheit im Kinde, die zwischen der Dunkelzone des Noch-nicht-Wissens, wer sie sind, und dem Morgengrauen teenagerhaften Selbstbewusststeins gefangen sind.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird auch 2008 wieder die mit neuen Fotografien ergänzte Sayn-Wittgenstein Collection - der permanente Ausstellungs- und Verkaufsraum für Fotografien der Fürstin Marianne zu Sayn-Wittgenstein-Sayn - präsentiert.

Dates & Facts:
Asian Contemporary Art
RUDOLF BUDJA GALERIE Salzburg
Vernissage: 26. Juli 2008, 11 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 31. August 2008
Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 21.00 Uhr

RUDOLF BUDJA GALERIE
Galerie im Palais Küenburg, Wiener Philharmonikergasse 3, A-5020 Salzburg
Tel: +43/662/846483, email: salzburg@artmosphere.at, www.artmosphere.at

Für weitere Presseinformationen & -termine kontaktieren Sie bitte:
Mag. Christian Gschwandtner, Mob: +43/650/3101007
e-Mail: gschwandtner@artmosphere.at
Bildmaterial: © Artmosphere Galerien GmbH, Olyvia Oriental London
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