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Rudolf Budja Galerie
Press Release
Heidi Popovic - Digital Pigment Screen
2005-10-27
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Pressemittei...
PDF der Pressemitteilung
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Judith & Hol...
Heidi Popovic: Judith & Holofernes - 2005, Pigment Screen on Paper, 70 x 100 cm, unique, 300 dpi
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Heidi Popovic: Quartett - 2005, Pigment Screen on Paper, 100 x 70 cm, unique, 300 dpi
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Heidi Popovic: Frühlingserwachen2 - 2005, Pigment Screen on Paper, 100 x 100 cm, unique, 150 dpi
Rudolf Budja Galerie / Artmosphere Wien präsentiert von 09. November bis 10. Dezember 2005 Arbeiten von Heidi Popovic.

Vexierspiel mit Pop-Kultur
Heidi Popovic’ Arbeiten vermögen zu täuschen. Großflächige Ornamente und Pastelltöne vermitteln uns zunächst den Eindruck von betont dekorativen Werken. Der tatsächliche Inhalt der Bilder offenbart sich erst bei genauerer Betrachtung: subtil arrangierte Spiele mit archetypischen Symbolen, Sexualität, Gewalt, medialen Botschaften und Versatzstücken der Populärkultur.

Formales Täuschungsmanöver
Rein technisch gestaltet sich Heidi Popovic’ Arbeitsprozess ziemlich aufwändig. In präziser Kleinarbeit wandelt sie visuelle Details aus Gemälden, Zeitschriften, Webpages, Filmen… in Vektorgrafiken um. Im Gegensatz zu pixelorientierten Strukturen ermöglicht diese Arbeitsweise eine beliebig skalierbare Ausformung ihrer Objekte. Triviale Einzelobjekte erfahren durch entsprechende Zusammenstellung, Isolierung und Wiederholung eine neue, fremdartige Bedeutung. Entsprechend der Sampling-Methode verwendet Popovic ihre Zitate zumeist nicht 1:1, sondern arrangiert eine Vielzahl verschiedener Elemente zu einem neuen und originären Ganzen. Im Gegensatz zum klassischen Sampling geht es Popovic jedoch nicht nur um die provokative Rekontextualisierung bekannter Symbole, sondern um die Konstruktion neuer Objekte. Eine Charakteristik, die nicht zuletzt durch die digitale Erstellung der Werke ermöglicht wird.

Visualisierung Heidis Arbeiten
Popovic’ Arbeiten sind visualisiert in Bilder, Möbel, WohnAccessoires wie Tapeten, Teppichen und bestickten Dekorstoffen bis hin zum Bildschirmschoner und bindet das Individuum durch die Kleidung mit ein. Heidi Popovic schafft eine Bühne für ihre Kreationen. Eine irreale Landschaft bevölkert von kollektiven und individuellen Erinnerungen. Comic-Strip-artig wiederholen sich Muster, Szenen und Leitmotive bis sich die Bildaussage in einer Art mehrdeutigen “Pop-Kultur Mandala” verliert. Im Spannungsfeld zwischen Rauschenberg und Bosch bearbeitet Heidi moderne Albträume, eingepackt in liebliche Kulissen, durchzogen von einer zynisch-brutalen Romantik. Das zeitgenössische Theater ist bereits seit frühester Jugend die stärkste Inspirationsquelle für Heidi Popovic. Ihr Repertoire schöpft sie aber ebenso aus dem Fundus der aktuellen Berichterstattung, von Filmen, TV-Serien, Magazinen und den bildenden Künsten.

Heidi Popovic wurde anfang der 1970er Jahre als C.Poelzler in Wien geboren, kann und will aber bis heute ihre bulgarischen Wurzeln nicht verleugnen. Popovic studierte Bühnenbild an der Hochschule für Angewandte Kunst und Tapisserie an der Akademie für bildende Künste, zwei Ausbildungszweige, welche ihr bei ihrer Arbeit an Bühnenbildern und Ausstattungen im Schauspielhaus Graz zu gute kamen. Heute lebt und arbeitet Heidi Popovic fast ausschließlich im virtuellen Raum, welchen sie nur selten verlässt, zum Beispiel um ihrer Lektorentätigkeit an der Fachhochschule Salzburg nachzugehen.

Dates & Facts:
HEIDI POPOVIC
Digital Pigment Screen
Rudolf Budja Galerie / Artmosphere Wien
Vernissage: 08. November 2005, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 09. November bis 10. Dezember 2005
Dienstag bis Freitag 11.00-19.00 Uhr, Samstag 10.00-13.00 Uhr

Rudolf Budja Galerie / Artmosphere Wien
Galerie im Palais Kinsky
A-1010 Wien, Freyung 4
Tel: +43/1/533 98 58
email: wien@artmosphere.at
www.artmosphere.at

Für weitere Presseinformationen & -termine kontaktieren Sie bitte:
Mag. Christian Gschwandtner
Rudolf Budja Galerie / Artmosphere Galerien GmbH Austria
Tel: +43/1/5339858
Mob: +43/650/3101007
E-Mail: gschwandtner@artmosphere.at
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