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Nina Levett (born 1973, lives in Vienna, Austria)
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Nina Levett ist Designerin und Künstlerin, die auf interdisziplinäre Projekte spezialisiert ist. Sie bietet eine weite Vielfalt an Leistungen an: von Interiordesign bis Corporate Branding. Verschiedene visuelle Medien werden kombiniert: Malerei, Illustration, Druck, Grafik, Produktdesign, Textil-/Tapetenmuster und Modedesign.

Nina Levett ist 1973 in Wien geboren, Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Architektur), an der Wirtschaftsuniversität Wien (BWL), an der TU Wien (Immobilienlehrgang) sowie an der Modeschule SITAM in Padua, Italien. Ausstellungen u.a. im MAK 2010, Luxury Please 2010, Art Salzburg 2010, Art Miami 2010.


“Fuck me”, “Lick me”, “Breath”, “Work”: Sätze wie Punkte, gemalt über die Blumen eines traditionellen, alten Porzellans. Spermienschwärme auf Wandpanelen, Stickerei/Fickerei, Perfucktion, Sexperiment. Die Wiener Künstlerin und Designerin Nina Levett zeigt in ihren Designarbeiten die Welt und die Gegenstände um sie herum, wie sie von einer Frau, die das Jetzt ausblendet und zwischen Vergangenem und Zukünftigen schwebt, erzählt und betrachtet. Es ist weniger ein Blick auf die Frau, als ihr eigener Blick auf die Welt, der eine entfremdete und verzerrte Realität zeigt.

Es geht um die Aspekte des Frau/Mensch/Objektseins. Das Thema wird in einer Serie von Tapeten, Moveable Wallpapers, Textilien und Teppichen, sowie Porzellan und sogar Möbel erzählt und beleuchtet die Frau als Sex- Objekt, Putzinstrument oder Gebärerin.
Die Illustratorin zum Hintergrund ihrer Arbeit: „Ich will eine Art Hausfrau, eine ehemalige drogensüchtige Prostituierte, darstellen, die aufgrund ihrer jungen Heirat und der Abgeschottetheit des Ehelebens auf die schiefe Bahn geraten ist, nämlich indem sie - raubtierhaft und nicht artgerecht, d.h. nicht den Bedürfnissen einer jungen Frau entsprechend - in der Wohnung als Putzfrau- und Hurenersatz gehalten wird. Sie bekleidet die Rolle des Sexobjekts und des Hausmütterchens mit mehr oder minder großer Langeweile. Die Gegenstände und Möbel werden zum Ersatz für die Außenwelt. Die Varianten ihres Daseins bestehen in den kleinen Dingen: Kühlschrank auf/zu, Geschirrspüler auf/zu, Teller am Boden/im Regal,... (Nina Levett)
Ihre „Pornamental“ Arbeiten verschränken Bilder von Sexualität, Sinnlichkeit und Erotik zugleich als Ausbruchsmotive wie auch Motive des buchstäblichen Verhaftet-Seins. Indem sie auf das Ornament als widersprüchliches Mittel der Verschleierung wie auch der Subversion von Macht zurückgreift, betten sich ihre Arbeiten in ein künstlerisches Umfeld, das in den letzten Jahren verstärkt Aufmerksamkeit gewonnen hat.

2010:
Solo Show "neurotica" at Rudolf Budja Galerie Salzburg
Group exhibition “femme fatale” at Rudolf Budja Galerie Salzburg

2011:
Solo Show" Candy Girl " at Rudolf Budja Galerie Graz

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